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Die Erben Caravaggios

Wiesbaden AltstadtWiesbaden AltstadtWiesbaden. Im Februar. Eine kleine, nette Altstadt, außergewöhnliche Geschäfte, alte Häuser mit verschnörkelten Balkonen und dazwischen hineingeklotzt: die Bausünden der 70er Jahre in Beton gegossen.
Sehr lohnend ist z. B. ein Besuch bei Gewürz-Müller in der Mühlgasse 9:

Gewürz MüllerGewürz Müller
Aber deswegen war ich ja nicht hergekommen…  Weiterlesen

Wiedergelesen: Das Leben des Antoine B. von Paul Nizan

Wie lange mag es her sein? 30 Jahre? 33 Jahre? Ich las das Buch kurz nach seinem Erscheinen 1983 in der „Edition Suhrkamp“, 50 Jahre zuvor war die französische Originalausgabe erschienen.

So liegt es jetzt auch vor mir: ein abgegriffener Suhrkamp-Band, der Rücken schon angebrochen, 260 Seiten und mit zahlreichen Eselsohren versehen. Was mich beim Wiederlesen von Anfang an interessierte: würden mir wohl die vielen umgeknickten Ecken Stellen im Text zeigen, die ich auch heute noch als (be)merkenswert ansehen kann? Oder gibt es ganz neue bemerkenswerte Stellen, wichtige Sätze, zu unterstreichende Ausdrücke? So begegnete mir gleich auf S. 14 die „Steilwand des Todes“! – vor 3 Jahrzehnten nicht wichtig genug für einen Knick in der Seite, heute ein Ausdruck, der mir gefällt, er veranschaulicht das Ohnmächtige unserer menschlichen Existenz.

Das Leben des Antoine Bloyé Das Leben des Antoine BloyéFür Nicht-Kenner des Buches ganz kurz zusammengefasst: das Buch erzählt vom Leben eines Eisenbahnarbeiters, Antoine Bloyé, 1864 geboren, der sich „hocharbeitet“, scheitert und desillusioniert stirbt – es heißt, Nizan erzähle hier das Leben seines eigenen Vaters.

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Der lästige Plunder

20. September – ein Monat ist vergangen, und ich merke, dass mir gar keine Zeit bleibt, um ein Blog zu schreiben.  Ich staune. Keine Zeit im täglichen Allerlei, zwischen Arbeit, Verpflichtungen, Erledigungen… Ich lese „Berühmt sein ist nichts“, die Biographie über Marie von Ebner-Eschenbach von Daniela Strigl, lese über jemanden, der vorzeitig in Rente geschickt wird und dann überrascht feststellt, wie befreiend das doch ist:
„Abgestreift war der lästige Plunder, ich fühlte mich wie neu geboren!“

Marmor aus Wunsiedel

Gerade in Bearbeitung, ein Stück Marmor aus Wunsiedel – mal sehen, was daraus wird… edit 2017: das hier.
Steinskulptur in Bearbeitung, Marmor aus WunsiedelSteinskulptur in Bearbeitung, Marmor aus Wunsiedel

 

Mit 58

Heute startet mein Blog mit einem Blick in norddeutsche Gärten…

Ein Blick in norddeutsche Gärten

Ein Blick in norddeutsche Gärten

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