Schlagwort: Kunst

„Mein ganzes Lebensziel ist die Einfach­heit.“ Alf Lechner

Bei schönstem April-Wetter ein Besuch im Skulpturenpark in Obereichstätt : die monumentalen Skulpturen fügen sich eindrucksvoll in das terrassenförmig angelegte Fels- und Natur-Ambiente. Alf Lechner erwarb Ende der 1990er Jahre das ehemalige Eisenhüttenwerk und den Steinbruch, restaurierte Wohngebäude und Hallen und schuf hier ein Freiluftmuseum für seine meterhohen und oft tonnenschweren Stahlskulpturen.

„Die Ausstrahlung eines Kunstwerks liegt im Anblick des Gedachten, nicht des Gemachten.“ – Alf Lechner (1925-2017)

 

 

 

 

 

Das Rauschen der Farben

Das Kunstmuseum Ravensburg hätte keinen treffenderen Titel für diese farbgewaltige Ausstellung finden können: 70 Bilder aus der gesamten Schaffenszeit Karl Schmidt-Rottluffs (1984 – 1976), vom Frühwerk der „Brücke“-Zeit bis in die 60er Jahre hinein. Und das Museum selbst, in diesem verschlafenen Städtchen, das unter bleichem Februarhimmel dahindämmerte, ist eine Überraschung: ein Passivhaus! mit Ziegeln eines alten Klosters erbaut! (die Fassade und die antik anmutende Decke im oberen Stockwerk) und es fügt sich so unauffällig in die Umgebung, dass man seine Besonderheit erst beim Verlassen wahrnimmt – klüger nun durch das Gespräch mit der freundlichen Wächterin über die Gemälde.

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Matisse – Bonnard. Ein Besuch in Frankfurt a. M.

Das Städelmuseum in Frankfurt hat den Satz  „Es lebe die Malerei!“, den Matisse 1925 auf einer Postkarte an Bonnard schickte, zum Titel dieser schönen Ausstellung gewählt.

Henri Matisse (1869-1954) und Pierre Bonnard (1867-1947), dessen 150. Geburtstag sich morgen, am 3. Oktober, zum 150. Mal jährt, waren ab den 20iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts befreundet, lebten beide in Südfrankreich, besuchten sich häufig und ließen sich vom Werk des jeweils anderen inspirieren.

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Im Barberini, April 2017

Zur Eröffnungsausstellung im Museum Barberini in Potsdam, Impressionismus und Klassiker der Moderne – schön, dass es hier wieder ein neues Museum gibt, schön, dass dieses alte Gebäude wieder hergestellt wurde, aber man kann nur hoffen, dass der Andrang abnimmt, denn für diese Besuchermassen ist das Museum nicht ausgelegt. Die Ausstellungsräume sind sehr klein, und die Besucher drängen sich nicht nur im engen Treppenhaus, im Aufzug, in den knapp bemessenen Garderoben…. [fotografieren und veröffentlichen leider nicht möglich] Weiterlesen

Auf dem Weg ins Barberini

Wir hatten uns in der Pension Alter Speicher in Brandenburg einquartiert (sehr zu empfehlen: ein liebevoll restauriertes altes Gebäude mit modernem Flair) und schlenderten am Ankunftstag noch ein bisschen durch die Stadt, da gerieten wir zufällig in eine beeindruckende Ausstellung: der Bildhauer Hans-Ulrich Kittelmann stellte Holzskulpturen in der alten, teilweise restaurierten Kirche St. Johannis aus. Weiterlesen

Nachtrag zu Wiesbaden: die Schätze des Museums

Per Zufall kamen wir von der Ausstellung „Die Erben Caravaggios“ durch ein paar offene, helle  Durchgänge von den doch oft dunklen und schweren Bildern des Barock in die eher sanfte Stimmung der Malerei Anfang des 20. Jahrhunderts.  Das Museum Wiesbaden besitzt die bedeutenste Sammlung Alexej von Jawlenskys (1864—1941), der die letzten 20 Jahre seines Lebens hier verbrachte.

 

[fotografieren und die Fotos veröffentlichen leider nicht möglich]

 

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Die Erben Caravaggios

Wiesbaden AltstadtWiesbaden AltstadtWiesbaden. Im Februar. Eine kleine, nette Altstadt, außergewöhnliche Geschäfte, alte Häuser mit verschnörkelten Balkonen und dazwischen hineingeklotzt: die Bausünden der 70er Jahre in Beton gegossen.
Sehr lohnend ist z. B. ein Besuch bei Gewürz-Müller in der Mühlgasse 9:

Gewürz MüllerGewürz Müller
Aber deswegen war ich ja nicht hergekommen…  Weiterlesen

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